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1. Consciousness based stress management 2. Transzendentale Meditation
1. Consciousness based stressmanagement Im consciousness based stressmanagement nutzen wir ein Spektrum tiefgreifender und hochwirksamer Methoden: Intensive Atemarbeit Bioenergetik, Bioenergetische Analyse und Körpersprache: Abbau von Blockaden des Körpers, Steigerung des Energieflusses, Auflösung von Kreativitätshemmungen und Ängsten durch Deprogrammierung von begrenzenden mentalen Mustern Coping, Konfliktstrategien - Ein Kompromiss ist die Balance zwischen Unbeirrbarkeit (Stabilität) und Beweglichkeit (Flexibilität) Kommunikationstraining: Wie Sie jemanden überzeugen
2. Transzendentale Meditation (iTM - independent) Über die Wirkung beider Methoden - alleine oder in (synchroner oder zeitverzögerter) Kombination - haben wir eine mehrjährige Studie durchgeführt und veröffentlicht: Eine von uns (Fehr, 2003, Quelle) durchgeführte über zweijährige Verlaufsstudie an insgesamt über 180 Probanden mit Stressproblemen unterschiedlicher Art zeigt, daß psychologisches Training und Transzendentale Meditation (iTM - independent) gleichermaßen zuverlässig stressvermindernd wirken. Während bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen feststellbar sind und alle Probanden der Stichprobe mit geringfügig gegenüber der Kontrollgruppe als auch dem Bevölkerungsdurchschnitt leicht erhöhten Stresswerten in die Studie hineingingen, zeigten sich bei allen Interventionen und allen Interventionskombinationen unserer Stichprobe deutliche positive Wirkungen auf die erlebte Gestresstheit der Probanden. Die Effektstärken liegen von .80 aufwärts bis 1.99 (Beginn mit Transzendentale Meditation; psychologische Trainings erst einige Monate später) und damit doppelt bis dreimal so hoch (und höher) verglichen mit bisher üblichen Trainings. Die Reduzierung des Stress-Niveaus überschreitet in allen Langzeit-Fällen den Bevölkerungsdurchschnitt und führt damit zu Endwerten, die sich positiv vom Bevölkerungsdurchschnitt unterscheiden: Besser als der Durchschnitt!
Werte in Gestresstheit (“Beanspruchung”). Consciousness based Stress management alleine, 4 Monate (violett); Transzendentale Meditation (iTM) plus consciousness based stress management, 12 Monate (blau); Meditation, gefolgt von consciousness based stress management, 12 Monate (grün); Kontrollgruppe: herkömmliches Stressmanagement, 11,3 Monate (rot). Gegen Ende des Trainings sind die Trainees deutlich stressfreier als der Durchschnitt (die Norm) (gelber Kasten). Fehr, 2003, Quelle
Veränderungen in Gestresstheit (“Beanspruchung”). Consciousness based Stress management alleine, 4 Monate (violett); Transzendentale Meditation (iTM) plus consciousness based stress management - synchron, 12 Monate (blau); Meditation, gefolgt von consciousness based stress management - zeitversetzt, 12 Monate (grün); Kontrollgruppe: herkömmliches Stressmanagement, 11,3 Monate (rot). Fehr, 2003, Quelle
Mittlere Plasma Konzentration (μg%) des Stresshormons Cortisol vor, während und nach Transzendentale Meditation (Langzeitmeditierende) oder Relaxation (Vergleichsgruppe vor dem Lernen der Meditation). Jevning et al. 1975,Quelle Fazit: Durchgängig niedrigerer Level der Stresshormone bei Langzeit-Meditierenden, sowohl während, als auch außerhalb der Meditation als Folge regelmäßiger Praxis.
Bei Langzeitmeditierenden steigt während der Meditation der Spiegel der Aminosäure Phenylalanin im Serum an, während sie im Schlaf absinkt. Damit zeigt sich der Meditationszustand als deutlich vom Schlafzustand verschieden. Phenylalanin ist Vorläufersubstanz der vom Gehirn benötigten Botenstoffe Dopamin, Serotonin und Tyramin und hat auf diese Weise anregende Wirkungen. Es kann die Gedächtnisleistung stärken und den Appetit zügeln. Phenylalanin wird außerdem für die Beseitigung von Schadstoffen durch die Nieren und Blase benötigt. Jevning et al. 1975 b, Quelle
Physiologische Stressreaktionen (Galvanische Hautreaktion) auf einen in unregelmäßigen Intervallen gegebenen Stressreiz (100 db, 0.5 sec, 3000Hz - Ton über Kopfhörer) verringerten sich rascher bei Meditierenden (blaue Linie) verglichen mit den Stressreaktionen nicht meditierenden Kontrollpersonen (rote Linie). Meditation macht das Nervensystem stabiler und gleichzeitig flexibler im Umgang mit Stress.Orme-Johnson, 1973, Quelle
Weniger Krankheiten Eine Feldstudie in den USA an 2000 Meditierenden zeigte mit steigendem Alter unerwartet stark abnehmende Inanspruchnahme von Behandlungen bei Ärzten oder in Krankenhäusern. Die Krankenhauseinweisungen waren im Vergleich bei Kindern und bei jungen Erwachsenen 50% weniger, bei älteren Erwachsenen 69% weniger als in der Vergleichsgruppe. Die Arztbesuche war 47% weniger bei Kindern, 55% weniger bei jungen Erwachsenen und 74% weniger bei älteren Erwachsenen. Orme-Johnson, 1987, Quelle Trotz Ehrgeiz gesund ! Bislang war das sogenannte “Typ A”-Verhalten (Ehrgeiz, Konkurrenzbedürfnis, hohe Kontrolliertheit und Erfolgszentriertheit) synonym mit einer Prädisposition zu koronarer Herzkrankheit und zum Herzinfarkt sowie zu weiteren “stressinduzierten” Krankheiten. Untersuchungen zeigen, daß dies für meditierende Typ-A-Persönlichkeiten nicht gilt. So fand Blasdell In einer Untersuchung der Immunreaktionen von Geschäftsmännern mit der phytohämagglutinin-induzierten (PHA) Lymphozyten-Transformation, dass Transzendental Meditierende dieselben erfolgsorientierten Verhaltensmuster - charakteristisch für Typ A - aufweisen können, ohne dabei die mit Typ A assoziierten gesundheitsschädlichen physiologischen Reaktionsmuster (stressbedingt herabgesetzte Immunreaktion) zu zeigen. Blasdell, 1990, Quelle Mehr zu den wissenschaftlich gesicherten Wirkungen der Transzendentalen Meditation........ |
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